
Wir satteln die Pferde
Es ist Sonntag, der 14.08.2016 und wir sind bereit, aber sowas von! Wir wollen die Natur des wilden Westens bezwingen – und dafür müssen wir in ein Casino – das Gold Coast, um es genau zu sagen!
Nein, hier werden wir nicht zocken, um uns die Fortsetzung unserer Weltreise leisten zu können. An der Rezeption des Gold Coast holen wir uns das Gefährt ab, was uns die nächste Woche hoffentlich treu von A (wie Arches) bis Z (wie Zion) bringen soll.
Abholung ist 12:00 und Start letztlich ca. eine Stunde später, nachdem wir uns durch die paar wenigen (ca. dreiundzwanzigtausend) Mietklauseln geackert haben. Ein VW Jetta soll es also sein, ob der Benzinverbrauch und die Abgaswerte hier auch stimmen? Egal – für unseren Roadtrip soll das reichen ?
From noon till dusk – der Roadtrip beginnt
Den gesamten Rest des Tages verbringen wir im Auto. Anne navigiert bravourös, während Höni am Steuer sitzt und die bis zu fünfspurige Autobaaaahn (Achtung: Insider) entlang-cruised. Die Grundlage für ein reibungsloses Vorankommen ist also gelegt und die Klimaanlage ist bei der sengenden Hitze unser Retter!
Wir fahren mit aktiviertem Tempomat den zumeist schnurgeraden Highway 15 in Richtung Nordosten und sehen dabei hunderte kaputte Reifen am Straßenrand. Ob die wohl der Hitze zum Opfer gefallen sind? Mit Aufräumen scheint man es hier also nicht so am Hut zu haben, dafür wohl mit Gesetzen. Jedes zweite Schild ist irgendeine Erinnerung oder Bußgeldwarnumg gefolgt vom Ausruf „It’s the LAW!“ (Es ist das Gesetzt!). Der Spruch mausert sich recht schnell für uns zum running Gag. Sobald wir Nevada verlassen, ändert sich die Landschaft. Es wird grüner und auch die Temperaturen werden etwas angenehmer. Warum? It’s the LAW!

Wir verlassen das trockene Nevada, Highway 15 -14.08.2016, USA

Roadtrip Alarm (It’s the law), Highway 15 -14.08.2016, USA
Gerade als der Sonnenuntergang beginnt, ergibt sich die Möglichkeit, den Highway für einen „Scenic Viewpoint“ zu verlassen. Das lassen wir uns nicht zwei Mal sagen. Am „Salt Wash“ kann man die tollen ausgewaschenen Felsformationen zum Herumtollen (Höni ?) nutzen. Einfach genießen (Anne) geht natürlich auch ?. Wir setzen unseren Roadtrip fort und kaum später erspähen wir einen weiteren Aussichtspunkt, den Nordrand des „Devil’s Canyon“. Dort sehen wir uns den Rest des roten Farbspektakels an. Da sind wir gerade mal einen Tag auf unserem Roadtrip und bereits jetzt dürfen wir behaupten, einen der intensivsten Sonnenuntergänge unseres Lebens gesehen zu haben – WOW ins Quadrat!

Sonnenuntergang am North Rim des „Devils Canyon“, Highway 70 -14.08.2016, USA

Sonnenuntergang am Salt Wash, Highway 70 -14.08.2016, USA
Müde erreichen wir nach einem 600km Ritt im Dunklen die Tankstelle, an der wir tanken, Zähne putzen und im Auto die Nacht verbringen.
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Na, wenn das nichts ist – Highway, Canions und wunderschöne Sonnenuntergänge :blue_car::car::red_car::full_moon_with_face:
da fehlt doch nur das Bike :sunrise::checkered_flag::+1:
alles Gute wünscht der Vaaaddder
Jaaa, die gute Yamaha wird aber doch schön gepflegt zwischendrin, damit ich dann bald wieder aufsatteln kann ?