Ia orana Maupiti

Am Dienstag (13.09.2016) landet unsere kleine Propellermaschine am Flughafen von Maupiti. Dass ich diesen Inselnamen bereits seitdem ich ihn zum ersten Mal gehört hatte zu „Maupitiplatsch“ verunstalte, ist wohl niemandem eine große Überraschung. Bin halt seitdem ich sieben Jahre alt war nur noch gewachsen ?.
Es ist bereits später Nachmittag und es dauert ein Weilchen, bis unser Fährboot nach Maupiti übersetzt.

Die diplomatisch ausgedrückt wohl genährte Hostelmutti Manu (irgendwie scheint der Name hier öfter vorzukommen) erwartet uns bereits am Hafen. Die 300m zu unserer Bleibe fährt sie (wer hätt’s gedacht) mit dem Motorroller vor, während wir unsere Kraxen zu Fuß dahin befördern ?

Bei unserem Hostel „Chez Manu“ angekommen, lernen wir unsere Mitbewohner der nächsten Tage kennen. Stefan und sein Papa, der gerade die Rente zu genießen beginnt, stammen aus der Nähe von Dresden. Endlisch ma wiedor säggsisch reeedn. Guuuhl!

Der Tag neigt sich dem Ende entgegen und bei einem selbst gezauberten Croque Madame überlegen wir uns, morgen zum hiesigen Mont Teurafaatiu zu wandern. Wer den Beitrag zu San Francisco gelesen hat, kann sich eventuell noch an den Spruch im Glückskeks erinnern. Scheinbar lag er richtig, denn der erholsame Urlaub nahe den Bergen findet gerade statt. Wer will denn jetzt noch was gegen die sich selbst erfüllenden Prophezeiungen von Glückskeksen einwenden ?

Ankunft am Flughafen von Maupiti - 13.09.2016, Französisch Polynesien

Ankunft am Flughafen von Maupiti – 13.09.2016, Französisch Polynesien

Mit der Fähre nach Maupiti - 13.09.2016, Französisch Polynesien

Mit der Fähre nach Maupiti – 13.09.2016, Französisch Polynesien


 

 

 

 

Der Berg ruft

Mittwoch, der 14.09.2016. Die beiden Dresdner sind bereits auf ihrer Motu-Tour, als wir 8:30 unsere Wanderung antreten.

Bereits jetzt ist es recht heiß draußen. Der Wanderweg beginnt nahe des Bootsanlegers. Eine Treppe signalisiert den Beginn eines 1,5-stündigen Aufstiegs, der vor uns liegt.

Wir freuen uns über die vielen schattigen Stellen entlang des Wegs, die wir zum Verschnaufen nutzen. Anne hechelt heute etwas hinterher und wird deshalb von mir auf zwangs-Trinkpausen gesetzt. Die Behandlung von Pfleger Höni schlägt an. Nach einer knappen Stunde wirkt sie deutlich fitter und gibt nun das Tempo an. Ein kaum ersichtlicher Weg führt zu einem Felsvorsprung unweit des Gipfels. Hier sind wir allein und können ein paar dynamische Bilder knipsen.

Wanderung zum Mont Teurafaatiu in Maupiti - 14.09.2016, Französisch Polynesien

Wanderung zum Mont Teurafaatiu in Maupiti – 14.09.2016, Französisch Polynesien

Wir sollten Sportfashion Models werden, Maupiti - 14.09.2016, Französisch Polynesien

Wir sollten Sportfashion Models werden, Maupiti – 14.09.2016, Französisch Polynesien

 

 

 

Maupiti aus der Vogelperspektive

Einige Seile helfen die letzten Höhenmeter zur Bergspitze zu überwinden. Eine wirklich schöne Wanderung die mit einem klasse Blick belohnt wird. Ca. 300° können wir ungehindert unsere Blicke im Kreis über die tiefer liegenden Felsen, Palmenwälder, Strände und auf die Motus schweifen lassen. Den Wind um die Nasen fühlen wir uns wie kleine Könige.

Einen Thron habe ich auch gefunden, wovon sich Anne aber nicht sehr begeistert zeigt. Den Grund sieht man eventuell auf den folgenden Bildern ?
Ich werde also nach ein paar Fotos und Minuten der Entspannung (Höni) bzw. der Angst, dass ich da runterfalle (Anne) zurückgepfiffen und wir bleiben noch etwas bei der Gipfelfahne. Liebe Anni-Verwandschaft…hattet ihr nicht gesagt, ich soll sie immer auf Händen tragen. Hier ist der Beweis (vor einer 100m abfallenden Klippe, aber das erzählt hier keiner ?).

Gipfelstürmer am Mont Teurafaatiu, Maupiti - 14.09.2016, Französisch Polynesien

Gipfelstürmer am Mont Teurafaatiu, Maupiti – 14.09.2016, Französisch Polynesien

Super Aussicht auf dem Mont Teurafaatiu, Maupiti - 14.09.2016, Französisch Polynesien

Super Aussicht auf dem Mont Teurafaatiu, Maupiti – 14.09.2016, Französisch Polynesien

 

Durchmarschversuch

Laut unserem Navi scheint der Pfad zur anderen Seite der Insel weiterzuführen. Tatsächlich steht hier oben ein Solarpanel. Der Weg sieht jedoch kaum benutzt aus. Wir versuchen trotzdem den Durchmarsch, denn am Ende würden wir theoretisch am Strand ankommen. Wir schlagen uns durch reichlich Gestrüpp und SIEBENHUNDERTACHTUNDVIERZIG Spinnennetze, landen jedoch nach einiger Zeit an einem Punkt, wo es keinen identifizierbaren Trampelpfad mehr gibt. Die Kehrtwende bleibt die beste Option…schade ?

 

 

 

 

Strand oder ein kurzes Nickerch…????

Wir schauen uns auf dem.Rückweg die tollen Blüten am Berghang an und blicken nochmal zurück zum Berg, als wir in der Pension landen. Vorher hatten wir die Fahne da oben gar nicht richtig wahrgenommen. Da kommen wir also gerade her!

Blütenpracht am Fuße des Mont Teurafaatiu in Maupiti - 14.09.2016, Französisch Polynesien

Blütenpracht am Fuße des Mont Teurafaatiu in Maupiti – 14.09.2016, Französisch Polynesien

Soeben bestiegener Gipfel des Mont Teurafaatiu in Maupiti - 14.09.2016, Französisch Polynesien

Soeben bestiegener Gipfel des Mont Teurafaatiu in Maupiti – 14.09.2016, Französisch Polynesien

 

Nun würden wir gerne etwas Essen und dann zum besagten Strand, allerdings ist die Küche momentan verschlossen und wir hatten vergessen, Manu nach dem Zahlencode zu fragen. Also überlegen wir uns, ein kleines Mittagsschläfchen zu machen bis sie wieder zurückkehrt. Aus dem Päuschen wird ein seeehr ausgedehnter Mittagsschlaf. Die nächste Mahlzeit wird wohl doch das Abendbrot werden. Zum Glück sind wir die ganze Zeit unter dem Schutz eines Mückennetzes, das heftigst belagert wird, dem Ansturm aber Stand hält. Maupiti ist definitiv die Mückenhochburg Französisch Polynesiens.

Das Mückennetz - unser bester Freund in Maupiti - 14.09.2016, Französisch Polynesien

Das Mückennetz – unser bester Freund in Maupiti – 14.09.2016, Französisch Polynesien

 

Als Manu uns arme Huschel am Abend schon wieder Croque Madame Essen sieht, bietet sie uns an, morgen für einen bezahlbaren Preis mit zu Abend zu essen. Es soll etwas chinesisches geben. Wir sind dabei!


 

 

 

 

Zu Fuß auf die Motu

Am heutigen Donnerstag, dem 15.09.2016 wollen wir nachholen, was wir gestern versäumt haben. Also starten wir fit und munter zum Tereia Strand, wo wir etwa eineinhalb Stunden aufgrund hönicklicher Fehlnavigationen ankommen. Sonst wären es 20min weniger gewesen ?

Auf unserem Weg lachen uns einige Kokosnüsse und Mangos an, die wir auf dem Rückweg wohl „wegborgen“ werden ?

"Wo der mich wohl lang führt?" ... auf dem Weg zum Tereia Strand in Maupiti - 15.09.2016, Französisch Polynesien

„Wo der mich wohl lang führt?“ … auf dem Weg zum Tereia Strand in Maupiti – 15.09.2016, Französisch Polynesien

 

 

 

Warum schwimmen, wenn man laufen kann?

Zunächst entspannen wir etwas am einsamsten Teil des Strandes, den wir komplett allein für uns haben. Anne sammelt Muscheln und ich stürze mich in die Fluten zum schnorcheln (Anne folgt direkt nach) … jaja die Sucht ?

Im flachen Wasser vom Tereia Strand in Maupiti - 15.09.2016, Französisch Polynesien

Im flachen Wasser vom Tereia Strand in Maupiti – 15.09.2016, Französisch Polynesien

 

 

Erschöpft legen wir uns im Halbschatten der Palmen an den Strand und … pennen kurzerhand ein ??
Weiter unten am Strand essen wir noch ein leckeres Casse Croûte bei Chez Mimi. Und jetzt? Soweit wir wissen, gibt es hier die Möglichkeit auf die Motu gegenüber zu gelangen. Wohoooo, klar probieren wir das aus – aber nur mit Schnorchelzeug dabei! Die Rucksäcke dürfen wir noch zwei Stunden beim Kiosk lassen.
Selbst 300m vom Strand entfernt können wir im Wasser noch laufen, was sich auch bis zur Motu nicht ändern soll. 45 langsame Gehminuten später erreichen wir die Motu. Irgendwie finden wir es nicht spektakulär hier, also drehen wir recht bald um. Den Rückweg verbringen wir den Kopf unter Wasser und konzentrieren uns auf die kleinen Einsiedlerkrebse und Schnecken unter uns.

Einsiedlerkrebse beim Tereia Strand in Maupiti - 15.09.2016, Französisch Polynesien

Einsiedlerkrebse beim Tereia Strand in Maupiti – 15.09.2016, Französisch Polynesien

 

 

Eine spezielle Meeresnacktschnecke findet Anne kurz vor der Rückkehr. Halbdurchsichtig sehen wir es im Inneren des orange gepunkteten Tiers pulsieren. Ihre Form gleicht einer kleinen Gewürzgurke mit einer Art Blume auf dem Rücken. Um nicht noch weiter zu verwirren, lasse ich lieber Bilder sprechen. Nach langer Recherche lautet übrigens die Fachbezeichnung für dieses imposante Tierchen Gymnodoris Ceylonica (für Näheres einfach auf den Link klicken).

Orange gepunktete halbdurchsichtige Wasserschnecke (Gymnodoris Ceylonica) beim Tereia Strand in Maupiti - 15.09.2016, Französisch Polynesien

Orange gepunktete halbdurchsichtige Wasserschnecke (Gymnodoris Ceylonica) beim Tereia Strand in Maupiti – 15.09.2016, Französisch Polynesien

 

 

 

 

Wer hat die Kokosnuss geklaut?

Durch die ganze Staunerei kommen wir gerade rechtzeitig zum Kiosk als es abgeschlossen wird. Puh – fast wären wir unsere Rucksäcke für heute los gewesen ?

Unseren geheimen Kokosnuss-Plan setzen wir kurzerhand in die Tat um. Zum Glück hängen sie tief genug, dass wir sie mopsen können ?

Eine reif wirkende Mango schnappe ich mir nach einem beherzten Sprung und werde sogleich von einem kleinen Schwall harzigem Wasser betröpfelt. Wie sich zurück bei Manu allerdings zeigt, hat sich das nicht gelohnt, denn sie ist noch ziemlich hart und quietschsauer.

Manus Ehemann hilft mir beim traditionellen Öffnen der Kokosnüsse, deren Wasser wir sogleich zur Erfrischung trinken. Das Kokosfleisch heben wir uns als Snack für später auf.

Ich knacke Kokosnüsse besser als Tom Hanks!, Maupiti - 15.09.2016, Französisch Polynesien

Ich knacke Kokosnüsse besser als Tom Hanks!, Maupiti – 15.09.2016, Französisch Polynesien

 

 

Das gestern bestellte Abendessen stellt sich als wunderbar lecker heraus. Wenn man die Pfannen in der Küche gesehen hat, mag man es bezweifeln ?

Chinesisch essen bei Manu in Maupiti - 15.09.2016, Französisch Polynesien

Chinesisch essen bei Manu in Maupiti – 15.09.2016, Französisch Polynesien

 

 

Während einer kurzen Unterhaltung mit den beiden Männern hüpft Anne auf einmal wild kreischend (keine Übertreibung!!!) umher und schmeißt dabei den Stuhl um. Mit entsetzten Blick schaut Manus Mann um die Ecke. Als er alle außer Anne lachen sieht, wirkt er entspannter. Diesen Todesschrei hatte eine zuerst herumlaufende und dann auf Anne zufliegende Kakerlake ausgelöst ???.


 

 

 

 

Tauchen mit Mantas

Das Vornehmen für den heutigen Freitag, 16.09.2016 steht bereits seit unserem Aufenthalt in Bora Bora fest. Wir werden tauchen gehen.

 

 

Mit Maupiti Diving zur Manta Cleaning Station

Gespannt starten wir in den Tag, denn 9:00 sollen wir an unserer Unterkunft abgeholt werden. Das wird unser insgesamt siebter Tauchgang. Das letzte Mal ist schon eine Weile her, drum sind wir etwas aufgeregt. Nelly, die gemeinsam mit ihrem Freund Yannik die Tauchschule leitet, nimmt uns diese Aufregung schnell. Sie ist super nett und spricht top englisch. Yannik erblicken wir am Hafen. Ein sehr ruhiger und gelassener (natürlich ebenfalls mega netter) Typ. Gemeinsam haben die beiden Franzosen sich das hier vor ein paar Jahren aufgebaut und sie scheinen hier wirklich in ihrem Element zu sein!

Recht bald sind wir angezogen und fahren mit Yanniks Boot nach einer kurzen Kehrtwende (ich habe meine Gopro liegen lassen, was Nelly zum Glück rechtzeitig gesehen hat) zur Manta Cleaning Station (Manata Reinigungsstation).

Mit Yannik zur Manta Cleaning Station in Maupiti - 16.09.2016, Französisch Polynesien

Mit Yannik zur Manta Cleaning Station in Maupiti – 16.09.2016, Französisch Polynesien

 

Ein Pärchen Schweizer werden auf einer der Motus auch noch eingesackt. Hier lernen wir, dass es auf Maupiti nicht erlaubt ist, Hotels zu bauen. Die Einwohner haben dagegen abgestimmt und somit gibt es hier ausschließlich kleine Pensionen.

 

 

 

Die Manta Cleaning Station von Maupiti

Nun ankern wir am Ausgangspunkt unseres knapp 1-stündigen Tauchgangs und sinken auf knapp 10m herunter. Da wir uns größten Teils in Bodennähe aufhalten wollen, haben wir heute extra viel Gewicht am Körper. Wir warten eine Weile, sehen aus dem relativ trüb wirkenden Wasser einen Schatten auf uns zukommen. Der erste Mantarochen! So wirklich nah traut er sich leider nicht.

Unser erster Manta in Maupiti - 16.09.2016, Französisch Polynesien

Unser erster Manta in Maupiti – 16.09.2016, Französisch Polynesien

 

 

Nach weiteren Minuten des Wartens drehen wir eine kleine Runde und schauen uns andere Fische an. Wir tauchen kurz auf, checken unsere verbleibende Luft und beschließen es nochmal zu versuchen.

Fische nahe der Manta Cleaning Station in Maupiti - 16.09.2016, Französisch Polynesien

Fische nahe der Manta Cleaning Station in Maupiti – 16.09.2016, Französisch Polynesien

 

 

Wir sind gerade noch im Abtauchen begriffen, als zwei Mantas im Formationsflug vorbei segeln. So knapp an mir vorbei, dass aus nächster Nähe nicht einmal der Weitwinkel der Gopro für eine Aufnahme des kompletten Rochens (ca. 4m Spannweite) reicht. Wenn wir nicht so lahm wären und die Strömung weniger stark, hätte es uns doch sehr gereizt, diesen daher gleitenden Giganten hinterherzuschwimmen. ?

Verspielt ziehen die Mantas über unsere Köpfe, Maupiti - 16.09.2016, Französisch Polynesien

Verspielt ziehen die Mantas über unsere Köpfe, Maupiti – 16.09.2016, Französisch Polynesien

 

Wir sind so geflasht, dass uns das für heute genügt und verbringen den Rest des Tages auf der Veranda.


 

 

 

 

Au revoir Maupiti

Was für ein doofer Samstag (17.09.2016) denke ich mir, als der Wecker uns 5:30 Uhr aus dem Bett zerrt. Die Augenlider sind noch mit Blei gefüllt während die letzten Dinge in den Rucksack befördert werden. 6:30 Uhr fährt uns Manus Mann mit seinem kleinen Boot zum Flughafen. Wir fragen uns, ob sie uns loswerden will, denn der Flug geht erst einige Stunden später. Da wir zum Abschied jeder eine gigantische Kette aus Tiare Tahiti zum Abschied bekommen haben, wohl nicht ?.

Abschied von Maupiti - 17.09.2016, Französisch Polynesien

Abschied von Maupiti – 17.09.2016, Französisch Polynesien

 

Den tollen Tiare Duft atmen wir gern während unserer Wartezeit am mini-Terminal ein und versuchen uns am Lesen und Schreiben. Beim Versuch bleibt es auch, denn im Nu sehen wir uns von zwei herumtollenden Jungs in Anspruch genommen. Sie bringen Einsiedlerkrebse zum Spielen vorbei und versuchen diese zu knacken ?. Auch die Schwester eines der Cousins ist vollkommen ohne Scheu und unterhält sich mit uns. Bei unserem eingerosteten Französisch ein Wunder, dass sie überhaupt was versteht ?

Der Check-in am kleinsten Terminal unserer Reise geht schnell von der Bühne. Als Gate funktioniert diese hölzerne Theke auch gleich und so hebt 9:30 Uhr der Flieger zurück nach Tahiti ab. Wir sitzen bezüglich unserer Beinfreiheit fast wie in der ersten Klasse. Im Flugzeug ist kaum ein Mensch – wir zählen mit Besatzung 15 Leute. Das fühlt sich an wie im Privatjet ?.

Mini Terminal und Privatflieger von Maupiti - 17.09.2016, Französisch Polynesien

Mini Terminal und Privatflieger von Maupiti – 17.09.2016, Französisch Polynesien

 

 

 

 

Wohnungssuche in Papeete

 

Unsere Wohnung in Papeete hatten wir bereits vor einiger Zeit gebucht und uns zum Glück, die GPS Koordinaten geben lassen. Welchen Bus wir jetzt nehmen müssen, wissen wir aber blöder Weise nicht, weil ich die entsprechende Mail schon entsorgt hatte ?.

Also fahren wir erstmal ins Zentrum. Dort schlendern wir durch eine Markthalle, wollen aber ohne Rucksäcke nochmal zurück kommen.

Voll bepackte Ankunft in Papeete - 17.09.2016, Französisch Polynesien

Voll bepackte Ankunft in Papeete – 17.09.2016, Französisch Polynesien

 

Der Fahrer unseres nächsten Busses scheint es gut zu meinen und setzt uns genau an der Gasse ab, in der sich unsere Unterkunft befinden soll.

Wir laufen etwas herum, aber nirgends sind Klingeln zu sehen. Ein Herr, der draußen am Arbeiten ist, gibt uns den Tipp, einmal zu rufen. Gesagt – getan! Gerade als ich beginne zu rufen, erscheint er (Manu – der Name ist wohl eher ein Sammelbegriff) am Eingangstor und empfängt uns.

Ganz simpel ist die Ausstattung hier – und damit vollkommen ok für uns.

 

 

 

Papeete aus nächster Nähe

Kurz nach unserer Ankunft brechen wir wieder auf. Zu Fuß marschieren wir wieder ins Zentrum. Das McDonalds ist uns gerade recht, denn der Regen setzt ein. Der Markt ist nun leider ebenfalls fast wie leer gefegt und die meisten Geschäfte in einem Einkaufszentrum, was wir durchqueren, sind auch geschlossen. Samstag eben ?.
Immerhin machen wir eine interessante Entdeckung. Manu ist hier wirklich mehr als Allgegenwärtig. Wer die liebe Manu (Annes beste Freundin) noch nicht kennt – sie macht hier nicht nur Pizza sondern auch Nike Werbung! Manu, wir bitten um ein ausführliches Statement!

Manu here? Ja - allgegenwärtig!, Papeete - 17.09.2016, Französisch Polynesien

Manu here? Ja – allgegenwärtig!, Papeete – 17.09.2016, Französisch Polynesien

 

Wir laufen also noch etwas am Ufer entlang und bestaunen die schwitzenden Fahrradfahrer, die an einem Fahrradrennen heute teilnehmen und kräftig angefeuert werden.

Der Rückweg kommt uns trotz einer kleinen Einkaufs-Pause viel länger als der Hinweg vor.

Den frisch gekauften Salat gönnen wir uns heute zum Abendbrot und schauen noch einen Film am Laptop – ist das Thema, dass Anne nach 10 Minuten selbstverständlich einpennt, eigentlich schon zu ausgelutscht? ?


 

 

 

 

Französisch Polynesien – wir kommen wieder!

 

Heute Vormittag informieren wir uns nochmals über Neuseeland und schauen uns nach möglichen Zielen in Indonesien um. Wir beköstigen uns mit einem riesigen Baguette-Sandwich und Salat und lassen uns von Manu Nummer 3 zum Flughafen bringen.

Das letzte Mittagsmahl, Papeete - 18.09.2016, Französisch Polynesien

Das letzte Mittagsmahl, Papeete – 18.09.2016, Französisch Polynesien

 

 

Nach dem Aufenthalt am sehr naturnahen Terminal, werfen wir uns ins Flugzeug, was 17:30 Uhr startet. In einem sechsstündigen Flug werden wir über die Datumsgrenze nach Neuseeland gebracht.

Abflug! WIr vermissen die Inseln schon jetzt!, Papeete - 18.09.2016, Französisch Polynesien

Abflug! WIr vermissen die Inseln schon jetzt!, Papeete – 18.09.2016, Französisch Polynesien

 

Effektiv werden wir also am späten Montag Abend (21:30 Uhr) ankommen, was 28 Stunden entspricht ?. Einen Montag im Leben zu verlieren, ist aber keine Schande, glauben wir ??


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